HSV Orthomol

Orthomol neuer Trikotsponsor des HSV

Der Hamburger SV präsentiert eine Woche vor dem Saisonstart mit Orthomol einen neuen Trikotsponsor. Das Unternehmen aus dem Rheinland löst die Airline Emirates ab, die Anfang August vorzeitig ausgestiegen ist. Der Sponsorenwechsel hat keinen finanziellen Nachteil für den HSV.

Eine lange Suche hat ein erfolgreiches Ende: Orthomol ist neuer Hauptsponsor des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV. Die Partnerschaft läuft zunächst für zwei Jahre bis Sommer 2022. Nach SPONSORs-Informationen zahlt der Hersteller von Mikronährstoff-Kombinationen zwei Millionen Euro pro Spielzeit für das Sponsoring.

Beim HSV folgt Orthomol auf die Fluggesellschaft Emirates. Nach dem verpassten Aufstieg des HSV hatte Emirates Anfang August von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und die Partnerschaft vorzeitig beendet. Die Airline aus dem Emirat Dubai war 14 Spielzeiten lang Trikotsponsor der Hanseaten und bezahlte zuletzt laut SPONSORs DATA erfolgsabhängig bis zu zwei Millionen Euro pro Spielzeit. Der Hauptsponsor-Wechsel von Emirates zu Orthomol hat somit aus finanzieller Sicht keine negative Folgen für den Hamburger SV. „Die vertrauensvollen Gespräche mit den Orthomol-Verantwortlichen waren zu jedem Zeitpunkt konstruktiv und zielführend, so dass wir eine sehr sichtbare und fundierte Partnerschaft entwickelt haben“, sagt Henning Bindzus, Direktor Business Relations und Marke beim HSV.

Für Orthomol ist es in der Unternehmensgeschichte das zweite Engagement auf höchster Sponsoringebene im Profi-Fußball. In der Saison 2017/18 war das Langenfelder Unternehmen Trikotsponsor beim Fortuna Düsseldorf und bezahlte damals laut SPONSORs DATA 900 000 Euro. Nach Fortunas Aufstieg in die Bundesliga konnten sich beide Seiten nicht auf eine Fortsetzung der Partnerschaft einigen. Der aktuelle Fortuna-Partner Henkel übernahm in der Folge das Trikotsponsoring. Nun erfolgt also die Rückkehr von Orthomol auf höchster Sponsoren-Ebene.

Trikotsponsoring in der 2. Bundesliga komplett vermarktet

Neben dem HSV haben auch Eintracht Braunschweig (mit Heycar) und der SV Sandhausen (mit Layenberger) vor dieser Zweitliga-Spielzeit einen neuen Trikotpartner präsentiert. Somit haben alle 18 Clubs der 2. Bundesliga vor Saisonstart die lukrativste Fläche auf dem Jersey vermarktet. Im Schnitt erlöst ein Zweitligist in dieser Saison 1,19 Millionen Euro durch die Vermarktung dieses Mandats. Das ist im Vorjahresvergleich ein deutlicher Rückgang, als noch 1,51 Millionen Euro im Durchschnitt mit dem Trikotsponsoring generiert wurden. Ein Grund für den Rückgang ist unter anderem in der Zusammensetzung der Liga begründet. Durch den Aufstieg des VfB Stuttgart in die Fußball-Bundesliga, dessen Trikotpartner Mercedes-Benz-Bank laut SPONSORs DATA sechs Millionen Euro pro Saison bezahlt, fällt ein großer Betrag in der 2. Liga weg.

Foto: Hamburger SV

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